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Wissenswertes über den Carving Ski

Carvingski Zubehör

Wer bereits mehrere Stunden auf der Skiern stand, kennt die Vorzüge passender Skistiefel: Wenn der Schuh drückt, hört der Skispass auf. Zu weiche Skistiefel sind ebenfalls keine gute Wahl, denn sie verhindern möglicherweise den ersehnten flotten Fahrstil und erzeugen ein Gefühl der Unsicherheit. Man sollte auf jeden Fall einige Schuhmodelle anprobieren und sich gegebenenfalls von einem Fachpersonal beraten lassen. Auf diese Weise wird das Risiko einer Fehlinvestition minimiert. Jedoch kann trotz sorgfältiger Anprobe der dauerhafte Praxiseinsatz nicht vorweggenommen werden. Treten erst nach Tagen oder Wochen Probleme auf, ist eine Korrektur oft noch möglich: Fachpersonal ist heutzutage in der Lage, Veränderungen am Skistiefel auch nach dem Kauf vorzunehmen und Druckstellen zu beseitigen.

Skistöcke dienen in erster Linie dem Anschieben und meist wird ihnen keine besondere Beachtung geschenkt. Wer Skier kauft, erhält die farblich und in der Länge passenden Stöcke dazu. Es gibt allerdings Qualitätsunterschiede, die man spätestens dann bemerkt, wenn der Teller unten am Stock verloren geht oder der Stock bricht. Sich bei einem Sturz weitende Stockschnallen können eine Verletzungsgefahr besser verhindern. Je nach Qualität der Skistöcke unterscheidet sich aber auch der Preis erheblich.

Einfache Skibrillen schützen das Auge vor Fahrtwind und Schneeflocken. Bessere Skibrillen filtern zudem grelles Licht und die UV-Strahlung, welche im Gebirge besonders intensiv ist. Sehr gute Skibrillen bieten weitere Extras wie Kontrastverstärkung und einen Schutz vor dem Beschlagen der Brille bei schlechten Wetterverhältnissen. Wer eine Sonnenbrille vorzieht, sollte zumindest helle Wechselgläser mitführen, denn ist die Sonne weg, ist die Sicht mit einer Sonnenbrille mehr als dürftig. Auf eine Brille ganz verzichten ist nicht ratsam. Die Augenbelastung beim brillenlosen Skifahren ist hoch.

Die moderne Carving-Technik führt zu höheren Geschwindigkeiten auf der Skipiste. Bei einem Zusammenstoss ist stets ein Verletzungsrisiko vorhanden. Skihelme sind deshalb in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen. In manchen Ländern sind sie für Kinder sogar Pflicht (und auch dort wo keine entsprechenden Vorschriften bestehen, sollten Kinder immer mit Helm unterwegs sein). Neben der Schutzfunktion haben Skihelme auch ganz praktische Vorteile im Vergleich zu einer Skimütze: Sie sind bequemer und wärmer. Immer vorausgesetzt, man hat ein passendes und somit gutsitzendes Modell ausgewählt.

Protektoren, zum Beispiel Kunststoff-Rücken-Protektoren, werden zumeist von Snowboardern und Rennläufern eingesetzt. In der Weste integrierte Ausführungen sind inzwischen ebenfalls im Fachhandel erhältlich. Bei einem Zusammenprall mit einem anderen Fahrer oder einem festen Gegenstand können Protektoren Verletzungen an Wirbelsäule und Rippen verhindern. Sinnvoll sind Protektoren für den Fahrer allemal. Leider werden sie bisher zu wenig beachtet, wenn es um das Zusammenstellen der Skiausrüstung geht.

Jeder Sport Ski benötigt Pflege. Wird sie vernachlässigt, macht sich das auf der Piste bemerkbar: Der Ski wird langsamer oder dreht schlechter. Gleitwachs sollte deshalb vor jedem Skitag auf dem Skibelag angebracht werden. Im Fachhandel sind viele Ausführungen erhältlich (Spraydose, Tube, Hartwachs, Tücher usw.). Kanten rechtzeitig nachschleifen lassen oder selber schleifen gehört zu einem ungetrübten Skispass dazu. Tiefe Kratzer oder andere Schäden im Belag sollten zeitnah repariert werden.

Für den kleinen Luxus sorgt entsprechendes Schuhzubehör: Elektrische Schuhtrockner bringen über Nacht den Skischuh wieder in den Optimalzustand. Einlegesohlen, welche beheizbar sind, halten die Füße während des Skifahrens warm. Skisocken mit speziellen Polsterungen vermeiden Druckstellen und erhöhen die Passgenauigkeit der Schuhe. Dies gilt ebenso für verformbare Einlegesohlen. Spezielle Taschen für die Skischuhe (inklusive Platz für Helm und Handschuhe) vereinfachen den Transport der Utensilien erheblich.